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Speeches & Moderation

Aside of books and texts–writing them and reading from them–speeches and moderation are a second focus of Rainer Erlinger's work. Central topic for him–as a writer as well as a speaker and moderator–is always to give ethics a societal context as well as life in all facets.

Topics:

  • Ethics
  • Morals
  • Conscience
  • Values
  • Society
  • Medicine
  • Law

Special Topics:

  • Lying and Truth
  • Politeness and Morals
  • Medicine and Law
  • Medicine and Ethics
  • Law and Ethics
  • Euthanasia
  • Death (medical, legal, philosophical, societal)
  • Ethics and Innovation
  • Ethics and Dialog
  • Design and Ethics
  • Business Ethics
  • Every Day Ethics
  • Acting and Non-Acting
  • Dilemmas/Conflicts
  • Brands and Morals
  • Morals and Mediation
  • Ethics dnd PR
  • Media Ethics
  • Professions
  • Compliance and Integrity
  • Business Ethics

 

Examples for Speeches (in German):


Wer einmal lügt...
Über Lüge und Wahrheit


„Eine Notlüge ist immer verzeihlich. Wer aber ohne Zwang die Wahrheit sagt, verdient keine Nachsicht.“ (Karl Kraus)
Ist die Lüge verwerflich? Eine Sünde, wie die Kirchenväter behaupten, eine Abwertung des Menschen wie Immanuel Kant meint? Oder brauchen wir sie umgekehrt, weil sie ein unverzichtbares Schmiermittel des Zusammenlebens ist? Stimmt es, dass man durchschnittlich 200 mal am Tag lügt, wie amerikanische Wissenschaftler festgestellt haben? Oder doch nur zwei bis dreimal wie andere Forscher meinen? Was ist denn schlecht an der Lüge? Kann es sein, dass man manchmal nicht nur lügen darf, sondern soll oder sogar muss? Gibt es eine Notlüge ohne Not? Ist es eine Lüge, wenn man auf die Frage: „Bist Du mir treu?“ wohlwissend nicht mit ja oder nein antwortet, sondern mit: „Aber ich liebe Dich doch!“?

Moral im Alltag
Mit dem Gewissen durch den Tag

Gewissensfragen in den verschiedensten Lebensbereichen.
Egal ob in der Familie, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Verkehr, in den Medien oder im Geschäftsleben: Gewissensfragen stellen sich überall. Nach über 10 Jahren der Kolumne „Die Gewissensfrage“ im Süddeutsche Zeitung Magazin mit über 500 Texten und fast 10.000 eingereichten Fragen gibt es wohl kaum jemanden, der auf einen derart reichhaltigen Fundus an Problemen, Situationen, Reflexionen und Lösungen für die moralischen Probleme in den verschiedensten Bereichen zurückgreifen kann. Und so unterhaltsam und tiefgründig, wie die einzelnen Fragen und die Antworten darauf jeden Freitag im Süddeutsche Zeitung Magazin sind, so spannend, unterhaltsam und gleichzeitig tiefgründig und anregend ist auch ein Vortrag mit Überblick, Beispielen und Ausblick für die moralischen Probleme in jedem Lebensbereich, zugeschnitten auf den Anlass, die Zuhörer und das Thema.


Höflichkeit und Moral

„Du weißt wohl nicht, wie grob Du bist. –
Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist.“ (Goethe, Faust II)
„Die Höflichkeit ist die erste aller Tugenden und vielleicht der Anfang aller Tugenden. Sie ist aber auch die dürftigstem oberflächlichste, fragwürdigste: Ist sie überhaupt eine Tugend? ... Formtugend, Etikettentugend, Scheintugend. Anschein einer Tugend und nur Schein.“ (André Comte-Sponville)
Stimmt das? Ist Anstand nicht die Grundlage des Zusammenlebens? Oder sind Anstand, Benehmen und Moral ganz etwas anderes? Ist es eine Frage des Benimm, die Tür aufzuhalten oder ist es moralisch geboten. Was haben Tischmanieren mit Moral zu tun? Ist es falsch zum 70. Geburtstag des Vaters in Jeans und T-Shirt zu erscheinen oder ist das besser für ein entspanntes Fest? Was ist denn eigentlich Anstand, Benehmen und Moral? Haben Sie einen Sinn? Und wenn ja welchen?


Medizin und Ethik

Kann man das Skalpell führen, wenn man ständig Kant im Hinterkopf hat? Kann man umgekehrt Medizin betreiben ohne ihn? Medizin ohne Ethik läuft Gefahr unmenschlich zu werden, aber wie sieht es denn genau aus mit den ethischen Theorien? Kants Kategorischen Imperativ hat man in der Schule gelernt, aber welche konkreten Auswirkungen hat er für den ärztlichen Alltag? Welche Grenzen gibt die Ethik für die Medizin vor? Und welche Forderungen stellt sie? Und überhaupt: Kants Ethik ist ja nicht die einzige. Welche anderen moralischen Maßstäbe gibt es? Und wie wirken sie sich in der Praxis aus? Der Vortrag spannt den Bogen von der Moralphilosophie mit ihren Begründungen hinüber in den konkreten medizinischen Alltag.


Die Form des Guten
Design und Ethik


Können Dinge böse sein? Gutes und schlechtes Design gibt es, aber gibt es auch gutes und böses Design? Die gute Form ist ein fester Begriff, aber steckt da etwas Moralisches dahinter? Bei ethisch korrektem Design denkt man in erster Linie an ökologisch korrekt. Aber interessant wird es dann, wenn man weiter denkt. Kann eine Form als solche moralische Aspekte haben? Design hat eine Vielzahl von Funktionen, neben der Gebrauchsfunktion auch symbolische und ästhetische. Gerade die symbolischen Funktionen können Auswirkungen auf die Gesellschaft haben und damit moralische Bedeutung. Aber auch die Gebrauchsfunktion kann sich auf das Zusammenleben auswirken. Beispiele gibt es viele in der Designgeschichte, man denke nur an Werkbund und Bauhaus. Aber auch im heutigen Design, im Automobilbau oder im Design der Firma Apple finden sich viele Beispiele und Belege für die These von der ethischen Bedeutung des Designs.